Benutzer von Opera 40 können auf ausländische Medien zugreifen, ohne ins Ausland zu gehen - Rechnen - 2019

Anonim

Opera Software hat am Montag den Start von Opera 40 für den Desktop angekündigt, die neueste Version seines beliebten Webbrowsers. Diese Version erweitert die Sicherheit um eine Stufe, indem sie einen integrierten VPN-Client (Virtual Private Network) einbezieht, der von SurfEasy in Kanada entwickelt wurde und den Inkognito-Modus der Software für privates Browsen ergänzt. Der Browser schaltet jetzt auch automatisch in den Energiesparmodus, wenn ein Laptop aus der Steckdose gezogen wird.

Auf der VPN-Front etablierte SurfEasy von Opera Software Server in Kanada, Deutschland, den Niederlanden, Singapur und den Vereinigten Staaten. Wenn die VPN-Einstellung des Browsers aktiviert ist, wird eine direkte Verbindung mit einem dieser Server hergestellt. Diese Verbindung ist sicher und verschlüsselt alle Daten, die zwischen dem Browser und dem Server ausgetauscht werden. Das Endergebnis wird den tatsächlichen Standort des Benutzers im Internet verbergen, Cookies blockieren und mehr.

"Mehr als 80 Prozent der Befragten in den USA und Deutschland waren besorgt um ihre Privatsphäre im Internet", schreibt Krystian Kolondra von der Opera. "Mehr als 70 Prozent der Leute, die wussten, was ein VPN ist, haben aber immer noch keins verwendet, als sie gefragt wurden, warum es so war, weil sie VPN-Dienste nur schwer nutzen konnten und nicht bereit waren, für das Abonnement zu bezahlen."

Um die VPN-Funktion zu aktivieren, müssen Benutzer das Menü Einstellungen suchen. Dieser Abschnitt kann durch Klicken auf die Menüschaltfläche in der oberen linken Ecke des Browsers und Klicken auf "Einstellungen" im Dropdown-Feld geladen werden. Sobald die Seite "Einstellungen" in einem neuen Tab geladen wurde, klicken Sie auf "Datenschutz und Einstellungen" und aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben "VPN aktivieren".

Nach dem Einschalten der VPN-Funktion erscheint ein blaues "VPN" -Symbol links neben der Adressleiste. Klicken Sie darauf, und es erscheint ein Fenster mit der Option, einen Server manuell auszuwählen oder den optimalen Standort auszuwählen. Opera wählt einen Server basierend auf Serverkapazität, Standort, Latenz und Netzwerkgeschwindigkeit. Der VPN-Dienst ist völlig kostenlos: Es ist kein monatliches Abonnement oder Konto erforderlich.

Der Nebeneffekt der Aktivierung des VPN-Dienstes besteht darin, dass Benutzer auf Inhalte zugreifen können, die aus fremden Ländern stammen, die zuvor blockiert wurden. Benutzer außerhalb der USA können beispielsweise eine Verbindung mit dem US-Server herstellen und auf Netflix und Hulu Filme und TV-Sendungen ansehen, die in ihrem Land nicht verfügbar sind. Das liegt daran, dass Websites und Dienste nur die Internetadresse sehen, die der Server der Verbindung des Benutzers zuweist, und nicht die tatsächliche Adresse des Benutzers, die von seinem Internetdienstanbieter bereitgestellt wird.

Operas VPN-Funktion wurde ursprünglich im April in der Desktop-Entwicklerversion veröffentlicht. Das Kleingedruckte in den VPN-Einstellungen besagt jedoch, dass der "sichere Proxy" von SurfEasy bereitgestellt wird. Dieses Kleingedruckte hat zu dem Argument geführt, dass der neue Dienst von Opera überhaupt kein VPN ist, sondern ein Proxy-Dienst. Der Unterschied besteht darin, dass ein VPN-Server alle zwischen ihm und dem Benutzer übertragenen Daten verschlüsselt, unabhängig von der Anwendung, während ein Proxy-Server nur den Datenverkehr zwischen ihm und dem Opera-Browser sichert.

Wie bei anderen neuen Funktionen von Opera 40 aktiviert der Browser standardmäßig den Energiesparmodus, wenn ein Laptop ausgesteckt wird. Es umfasst auch Chromecast-Unterstützung, Verbesserungen der Video-Pop-Out-Funktion, RSS-Unterstützung im Newsreader und eine aktualisierte Browser-Engine, die auf Chromium 53.0.2785.101 von Google basiert.

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