So deaktivieren Sie Dienste in Windows XP - Betriebssysteme - 2019

Anonim

Viele Funktionen von Windows werden in Form sogenannter Dienste implementiert - Systemprozesse, die vom System für den Benutzer unmerklich ausgeführt werden. Das System enthält jedoch standardmäßig alle Dienste, die der Benutzer möglicherweise benötigt, was auf Computern mit unzureichender Stromversorgung häufig zu einer unzumutbaren Verlangsamung führt.

Darüber hinaus können einige Dienste, obwohl dies für den Benutzer nicht erforderlich ist, eine erhebliche Gefahr darstellen und eine potenzielle Sicherheitsanfälligkeit des Systems für den Angreifer verursachen. Daher ist es in einigen Fällen erforderlich, Dienste in Windows XP zu deaktivieren.
Bevor Sie Änderungen an den Systemdiensten vornehmen, sollten Sie den Registrierungszweig [HKEY_LOCAL_MACHINESYSTEMCurrentControlSetServiсes] speichern. Dies ermöglicht es im Fehlerfall, den ursprünglichen Status der Dienste schnell wiederherzustellen. Eine Reihe von Diensten ist voneinander abhängig. Es ist daher möglich, dass einige Dienste nach dem Stoppen einiger Dienste nicht mehr gestartet werden können. Exportieren Sie den Registrierungszweig, indem Sie mit der rechten Maustaste darauf klicken und "Exportieren" auswählen.
Jetzt können Sie das Dienstverwaltungs-Snap-In starten, indem Sie services.msc in die Befehlszeile eingeben und sehen, welche Dienste in Windows XP deaktiviert werden können. Es hängt davon ab, welche Funktionen des Systems der Benutzer bei der Arbeit benötigt und welche Funktionen sicher aufgegeben werden können.
Jeder Dienst hat einen Starttyp-Parameter. Wenn der Starttyp des Dienstes "auto" ist, wird er beim Starten von Windows automatisch vom System gestartet. Wenn der Starttyp auf "manuell" geändert wird, muss der Benutzer den Dienst starten. Wenn der Starttyp "deaktiviert" ist, wird der Dienst weder manuell noch automatisch gestartet.
DHCP-Client - verwaltet die Konfiguration von Netzwerkverbindungen. Wenn der Computer ohne Netzwerke und Internet autonom arbeitet, kann dieser Dienst deaktiviert werden.
DNS-Client - erforderlich für den Betrieb des Active Directory-Verzeichnisdienstes. Wenn Active Directory nicht verwendet wird oder überhaupt kein Netzwerk vorhanden ist, kann es deaktiviert werden.
Computer-Debug-Manager - Wird zum Debuggen mit Visual Studio verwendet und mit Microsoft Office installiert. Sie können deaktivieren.
MS Software Shadow Copy Provider - dient zum Verwalten von Schattenkopien, die während des Schattenkopierens eines Volumes abgerufen werden. Sie können deaktivieren.
NetMeeting Remote Desktop Sharing - ermöglicht den Zugriff auf Ihren Desktop über NetMeeting. Wenn Sie dieses Programm nicht verwenden, können Sie es deaktivieren.
Plug and Play - verwaltet die "heiße" Verbindung von Geräten mit dem Computer. Das Deaktivieren dieses Dienstes kann zu einer Systeminstabilität führen.
Telnet - Dank dieses Dienstes kann sich ein Remote-Benutzer anmelden und verschiedene Programme starten, die Telnet unterstützen. Wenn Sie diese Funktion nicht benötigen, deaktivieren Sie diesen Dienst.
Windows-Audio - steuert Audiowiedergabegeräte; im Falle eines Herunterfahrens des Dienstes funktionieren sie nicht mehr. Sie kann deaktiviert werden, wenn Sie die Audiofunktionen des Computers nicht verwenden.
Auto Update - Ermöglicht dem System das automatische Herunterladen und Installieren von Windows-Updates. Im Falle eines Herunterfahrens muss dies manuell erfolgen.
Wireless Setup - Bietet Verbindung zu drahtlosen Netzwerken. Wenn dies nicht erforderlich ist, kann der Dienst deaktiviert werden.
Webclient - gibt Programmen die Möglichkeit, im Internet gespeicherte Dateien zu ändern. Wenn dies nicht erforderlich ist, können Sie es deaktivieren.
Dispatch Manager - Verwaltet die Übertragung von Dateien zwischen dem Server und lokalen Netzwerkclients. Sie kann deaktiviert werden, wenn kein lokales Netzwerk vorhanden ist.

  • Welche Windows-Dienste kann ich deaktivieren und muss ich dies tun?